Der Ort

 

Norbert Vanin, Ortsbürgermeister

Hallo und herzlich Willkommen auf der Homepage der Ortschaft Hänigsen.

Im Namen des Ortsraten begrüße ich sie auch auf unseren Seiten.



Auf unserer Homepage finden sie viele nützliche Informationen über die Aktivitäten im Ort aber auch Kontaktadressen der Vereine, Verbände oder gemeinnützigen Einrichtungen.



Lassen sie mich Ihnen einen kurzen Einblick in die Geschichte unserer Ortschaft geben:

Hänigsen ist mit 6.014 Einwohnern der zweitgrößte Ort in der Gemeinde Uetze in der Region Hannover.

Der Ort wurde 1226 erstmals urkundlich erwähnt und hieß damals noch Henighusen(das bedeutete: Ort der Sippe Henning).

Der Spitzname für Hänigsen lautet Kasparland. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts trugen viele Hänigser Bürger den Vornamen Kaspar.

Die Kleinbahn der Burgdorfer Kreisbahnen GmbH, die Hänigsen von 1908 bis 1961 mit Burgdorf verband, trug den Spitznamen Kasparbahn.

Im Jahr 1529 wurde die Reformation in Hänigsen eingeführt.

Zwei große Brandkatastrophen suchten den Ort heim: Im Jahr 1647 vernichtete ein Feuer einen großen Teil des Dorfes, und am Pfingstmontag des Jahres 1693 brannten 57 Gebäude ab.



Am 8. Juli 1746 stand Catharina Dammann, eine noch junge schöne Schustersfrau aus Hänigsen, auf der Richtstätte des Amtes Meinersen.

Die am 29.Dezember 1715 in Obershagen geborene Frau hatte versucht, ein Pferd von einer Weide wegzuführen, um es in Gifhorn zu verkaufen.

Sie wurde gefasst,saß zwei Jahre im Meinerser Gefängnis und wurde vom Nachrichter Johann Christoph Funke aus Uetze, der an ihr sein „Meisterstück“ verrichtete,enthauptet.



Ab dem Jahr 1852 gehörte Hänigsen zum Amt Burgdorf, vorher hat es über mehrere Jahrhunderte zum Amt Meinersen gehört.

Hänigsen ist bekannt durch das tiefste Kali-Salz-Bergwerk weltweit (1525m) und für das älteste Erdölvorkommen in Norddeutschland, dessen Nutzung schriftlich belegt ist:

In einem Schreiben desvon Meinersen werden „Teerkuhlen“ erwähnt.1860 und 1862 erbohrte

Georg Hunäus Erdöllagerstätten bei Hänigsen.Im Jahr 1905 wurde mit dem Abteufen des Schachtes Riedel begonnen, der Betrieb wurde im Jahr 1909

aufgenommen, nach Einstellung der Förderung wurde der Schacht Mitte 1930er Jahre vom Oberkommando des Heeres übernommen und ausgebaut

.

Am 1. März 1974 wurde Hänigsen in die Gemeinde Uetze eingegliedert (Quelle: Wikipedia)



Im Ort gibt es eine Grundschule, 2 Kindergärten, ein Pflegewohnstift, eine gute ärztliche Versorgung, ein großes Freizeitangebot durch eine enorme Anzahl verschiedener Vereine und Verbände.

Das Sportangebot umfasst verschiedene Bereiche für alle Altersgruppen und nicht zuletzt das besonders schöne Freibad macht das Leben im Ort attraktiv für junge Familien genauso wie für ältere Menschen. Das Freibad Hänigsen wurde 2016 zum schönsten Bad Deutschlands gekürt und ist ein Anziehungspunkt für Einwohner der gesamten Region.

Geöffnet ist das Bad von Anfang Mai bis Anfang Oktober. Eröffnet wird das Bad mit einem gemeinsamen öffentlichen Frühstück am 01.Mai. jeden Jahres. Dazu kommen über die gesamte Freibadsaison noch verschieden Angebote. Hier sei der Open Air Gottesdienst und das Schweinetrogrennen zu nennen.

An jeden dritten Wochenende im August beginnt die 5.Jahreszeit in Hänigsen. Dann richtet der Bürgerschützenverein Hänigsen sein alljährliches Schützenfest aus.

Höhepunkt ist der große Schützenumzug am Sonntag, an den viele Vereine und Verbände mit eigens für den Umzug geschmückten Wagen teilnehmen oder zu Fuß mitmarschieren.

Im September findet dann das Dorffest statt. Das sogenannte Pappaulfest. Es wird vom Pappaulbeirat ausgerichtet. Mit viel Musik, Getränken und Kuchen feiern hier die Einwohner Hänigsen zusammen ein großes Fest.

Sie sehen, es lohnt sich Hänigsen zu besuchen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bis dahin viel Spass beim stöbern.

 

Norbert Vanin

 

Pappaulfest September 2017